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Oktavie de Lasalle von Louisenthal, Malergräfin von Schloß Dagstuhl, HHH 43

5,00 

Oktavie de Lasalle von Louisenthal (1811–1890) war eine deutsch-französische Adlige, Malerin und kunstsinnige Mäzenin. Sie stammte aus dem lothringischen Adel und kam durch ihre Heirat mit Graf Josef Anton von Oettingen-Baldern in den Besitz bzw. auf den Wohnsitz Schloss Dagstuhl im heutigen Saarland.

Künstlerisches Wirken

  • Sie wurde aufgrund ihres reichen Œuvres an Porträts, Landschaftsbildern und genrehafter Darstellungen als „Malergräfin“ bekannt.

  • Ihre Gemälde zeigen häufig religiöse und historische Motive sowie Szenen aus dem Alltag der Region.

  • Sie war autodidaktisch geprägt, aber stark beeinflusst durch die Maltraditionen Frankreichs und Deutschlands des 19. Jahrhunderts.

Kulturförderin und Persönlichkeit

  • Oktavie engagierte sich für das kulturelle Leben im Hochwald und pflegte Kontakte zu Künstlern, Geistlichen und Gelehrten.

  • Schloss Dagstuhl entwickelte sich unter ihr zu einem geistigen und künstlerischen Treffpunkt.

  • Sie war für ihr soziales Engagement und ihre gebildete, unabhängige Persönlichkeit bekannt.

Lebensende und Nachwirkung

  • Sie verbrachte fast ihr gesamtes späteres Leben auf Schloss Dagstuhl.

  • Ihr künstlerischer Nachlass lässt sie heute als eine bedeutende regionale Künstlerin des 19. Jahrhunderts erscheinen, deren Werk das kulturelle Gedächtnis des Saarlandes und des Hochwaldes mitprägt.

Verfügbarkeit: 275 vorrätig

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Beiträge zur Heimatgeschichte II

Oktavie de Lasalle von Louisenthal, Malergräfin von Schloß Dagstuhl,  2004, 214 S.

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